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Qualifizierungskonzept

Ziel des Qualifizierungskonzepts ist es, die Doktorandinnen und Doktoranden zu befähigen, die im Forschungskolleg angelegten komplementären Fragestellungen in Bezug auf ihr eigenes Promotionsvorhaben qualitativ hochwertig zu bearbeiten. Darüber hinaus sollen die Doktorandinnen und Doktoranden interdisziplinär und transdisziplinär „sprechfähig“ werden. Nach Beendigung der Promotion sind sie in der Lage, einzelne Fragestellungen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven zu betrachten und die Relevanz für ein wissenschaftliches Erkenntnisinteresse wie auch für praktische Bedarfe zu erkennen. Um dieses Ziel zu erreichen, möchten wir eine Arbeitskultur entwickeln, in der die verschiedenen Statusgruppen die Möglichkeit erhalten, die je eigene Perspektive einzubringen, zu diskutieren und weiterentwickeln zu können. Dazu haben wir ein Studienprogramm entwickelt, dass die thematische, fachliche, praktische und persönliche Kompetenzsteigerung der einzelnen Doktorandinnen und Doktoranden gewährleistet, aber auch zu einer Teambildung innerhalb des Kollegs führt.

Studienprogramm
Das Studienprogramm des Fortschrittskollegs sieht eine Dissertation zum Thema Religiöse Pluralität und ihre Regulierung mit einem regionalen Fokus vor. Das Promotionscurriculum sieht eine Mischung aus fachlich relevanten Veranstaltungen, selbst-initiierten Veranstaltungen und Weiterbildungsmöglichkeiten im inter- und transdisziplinären Bereich vor.
 
Das Curriculum baut sich wie folgt auf: 
1. Kollegveranstaltungen 
  • Forschungskolloquium
  • Klausurtagung
  • Wissenschaftlich- und praxisrelevante Veranstaltungen für Interne und Externe 
2. ​Fachveranstaltungen
  • Seminare und Vorlesungen in den jeweiligen Disziplinen (je nach Bedarf)
  • Teilnahme an externen Tagungen, Workshops, Sommerschulen etc. (je nach Bedarf)
3. Selbst-initiierte Veranstaltungen 
  • Gesprächsrunden
  • Konferenzen
  • Workshops
  • Sommerschulen etc. 
4. Weiterbildungen
  • Qualifikationsveranstaltungen der uniweiten strukturierten Promotion
  • Medienschulung
  • Hochschuldidaktisches Qualifizierungsprogramm
  • Externe Weiterbildungen bzgl. des jeweiligen Praxisbereichs
5. Study Visits 
  • Hospitation in dem jeweiligen Praxisbereich
  • Feldforschung
6. Output 
  • Doktorarbeit
  • Beteiligung am Kolleg-Handbuch
  • Social-Media-Aktivitäten

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